Barrierefreiheit entwickelt sich zunehmend zu einem relevanten Faktor am Immobilienmarkt. Makler und Sachverständige berichten, dass Häuser und Wohnungen mit vorhandenen Anpassungen – etwa Treppenlösungen, schwellenlosen Zugängen oder angepassten Bädern – häufiger nachgefragt werden. Hintergrund ist die demografische Entwicklung: Die Zahl älterer Eigentümer und Kaufinteressenten steigt kontinuierlich.
Während früher ein installierter Treppenlift beim Verkauf eher als Sonderlösung betrachtet wurde, gilt er heute zunehmend als praktischer Vorteil. Insbesondere bei mehrgeschossigen Einfamilienhäusern kann eine vorhandene Treppenlösung den Kreis potenzieller Käufer erweitern. Familien mit älteren Angehörigen oder Käufer, die langfristig planen, bewerten solche Anpassungen positiv.
Entscheidend ist dabei nicht nur der Einbau selbst, sondern die fachgerechte Ausführung. Technisch passende Systeme, die sich harmonisch in das Treppenhaus einfügen, wirken wertsteigernd. Eine Übersicht über mögliche Systeme finden Sie unter Treppenlift Typen.
Auch die Frage nach der Finanzierung spielt im Verkaufsprozess eine Rolle. Liegt ein Pflegegrad vor, kann ein Zuschuss bis zu 4.180 € für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen beantragt werden. Das macht Investitionen planbarer. Informationen hierzu bietet der Bereich Treppenlift Förderung.
Für Eigentümer, die den Marktwert ihrer Immobilie realistisch einschätzen möchten, kann eine unabhängige Bewertung sinnvoll sein. Eine fachliche Einordnung erhalten Sie beispielsweise unter Haus-Immobilienbewertung.de.
Fazit: Barrierefreiheit ist kein Sonderthema mehr, sondern zunehmend ein Qualitätsmerkmal. Wer heute in durchdachte Wohnraumanpassung investiert, verbessert nicht nur die eigene Lebensqualität, sondern steigert potenziell auch die Attraktivität der Immobilie am Markt.