✅ Kostenlose Erstberatung ✅ Vor-Ort-Termin ☎ 0800 3562673
20.10.2025 2 Min Lesezeit · Redaktion

Bundeshaushalt 2026: Kritik am Wegfall von „Altersgerechtes Umbauen“ – was Betroffene jetzt tun sollten

Opposition kritisiert den fehlenden Posten „Altersgerechtes Umbauen“ im Haushaltsentwurf 2026. Wir ordnen ein und zeigen Alternativen.

Im Bundestag gab es in der laufenden Haushaltswoche deutliche Kritik: Im Entwurf für 2026 fehlt das Programm „Altersgerechtes Umbauen“. Gleichzeitig verweist die Regierung auf höhere Ansätze beim sozialen Wohnungsbau und eine schrittweise Erhöhung der Städtebauförderung ab 2026. Für Haushalte, die auf Zuschüsse für konkrete Umbauten wie Treppenlifte gesetzt haben, bedeutet das vor allem eines: mehr Eigenanteil und die Notwendigkeit, regionale und kassenbezogene Alternativen konsequent zu nutzen.

Was jetzt zählt: dokumentierte Planung, sauberer Kostenvoranschlag, frühzeitige Antragstellung und das Kombinieren der verbleibenden Förderungspfade. Prüfen Sie parallel zur Pflegekasse die Lage vor Ort. Beispielhaft zeigen Kommunen bereits eigene Programme, etwa für barrierefreie Praxisumbauten in München mit festen Budgets und klaren Fristen. Solche Initiativen sind nicht 1:1 auf private Wohnungen übertragbar, signalisieren aber, dass auf kommunaler Ebene Bewegung möglich ist.

Für die Praxis empfehlen wir eine zweigleisige Strategie: Erstens die Nutzung des Kassen-Zuschusses für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen (bis zu 4.180 € pro Person), zweitens die Recherche lokaler Fördertöpfe und Stiftungen. Wichtig bleibt, Anträge vor Beginn der Maßnahme zu stellen, Fotodokumentation und Aufmaß beizulegen und die Alltagsrelevanz des Umbaus klar herauszuarbeiten. Konkrete Leitfäden zu Antrag, Unterlagen und Kombinationsmöglichkeiten finden Sie in unseren Bereichen Pflegekasse und Treppenlift Förderung.

Timing: Änderungen an den Einzelplänen sind noch in der Bereinigungssitzung möglich, die Schlussabstimmung zum Haushalt 2026 ist für Ende November terminiert. Bis dahin heißt es: Projekte nicht auf Eis legen, sondern förderfähig vorbereiten, damit bei neuen Fenstern schnell entschieden werden kann.

Mehr aus den News

Gebrauchte Treppenlifte werden stärker nachgefragt

Gebrauchte Treppenlifte werden stärker nachgefragt

Viele Haushalte prüfen Alternativen zum Neukauf. Gebrauchte Systeme rücken stärker in den Fokus.

06.03.2026

Altbau und enge Treppen bleiben größte Herausforderung bei Treppenlösungen

Altbau und enge Treppen bleiben größte Herausforderung bei Treppenlösungen

Viele Wohnhäuser wurden Jahrzehnte vor modernen Barrierefreiheitsstandards gebaut. Enge Treppen erschweren häufig die Planung.

06.03.2026

Mehr Pflegebedürftige bleiben länger im eigenen Zuhause – Wohnraumanpassung gewinnt weiter an Bedeutung

Mehr Pflegebedürftige bleiben länger im eigenen Zuhause – Wohnraumanpassung gewinnt weiter an Bedeutung

Immer mehr Menschen mit Pflegegrad bleiben im eigenen Zuhause. Wohnraumanpassungen wie Treppenlösungen gewinnen dadurch stark an Bedeutung.

06.03.2026

← Zurück zum Archiv

Sabine Schulz
Wussten Sie schon, dass regelmäßige Wartung die Lebensdauer stark verlängert?