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27.01.2026 2 Min Lesezeit · Redaktion

Zu lange Genehmigungen bremsen barrierefreie Umbauten im Bestand

Beratungsstellen kritisieren lange Genehmigungszeiten bei barrierefreien Umbauten, besonders in Mehrfamilienhäusern.

Beratungsstellen und Betroffene kritisieren zunehmend lange Genehmigungszeiten bei barrierefreien Umbauten. Besonders im Bestand und in Mehrfamilienhäusern können Verfahren mehrere Monate dauern. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist das häufig zu lang.

Treppenlösungen, Plattform- oder Sitzlifte sind technisch oft schnell realisierbar, scheitern aber an formalen Hürden. Bauämter prüfen Brandschutz, Durchgangsbreiten und Fluchtwege, während Eigentümergemeinschaften zusätzliche Abstimmungen verlangen. Für Betroffene bedeutet das Unsicherheit und Verzögerung.

Experten fordern vereinfachte Verfahren für Maßnahmen, die die Bausubstanz nur geringfügig verändern. Ziel sei es, zwischen komplexen Umbauten und klar abgegrenzten Anpassungen zu unterscheiden. Besonders bei akuten Pflegefällen ist Zeit ein entscheidender Faktor.

Für Eigentümerinnen und Eigentümer bleibt eine saubere Vorbereitung entscheidend. Technische Einordnung und passende Lösungen finden Sie unter Treppenlift Typen. Wer Förderungen nutzen möchte, sollte außerdem die Reihenfolge beachten, da Anträge meist vor Auftrag gestellt werden müssen. Eine Übersicht bietet Treppenlift Förderung.

Pflegeberater empfehlen, Genehmigungsfragen frühzeitig zu klären und alle Beteiligten einzubeziehen. Auch wenn Verfahren vereinfacht werden, bleiben Sicherheit und Nutzbarkeit zentrale Kriterien.

Fazit: Lange Genehmigungen bremsen notwendige Umbauten aus. Beschleunigte Verfahren könnten Barrierefreiheit im Alltag spürbar verbessern.

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Jörg Brandenburger
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