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17.11.2025 2 Min Lesezeit · Redaktion

Nachfrage nach Sitzliften 2026 deutlich gestiegen – Haushalte reagieren auf hohe Bau- und Umbaukosten

Eine neue Marktanalyse zeigt: Sitzlifte werden in Deutschland deutlich häufiger nachgefragt als im Vorjahr.

Laut einer aktuellen Marktanalyse privater Sachverständigenbüros ist die Nachfrage nach Sitzliften in Deutschland im Jahr 2026 so hoch wie seit zehn Jahren nicht mehr. Grund dafür sind vor allem die gestiegenen Bau- und Umbaukosten, die viele Haushalte dazu zwingen, pragmatischere und kostengünstigere Lösungen zu wählen.

Sitzlifte machen inzwischen rund 75 bis 80 Prozent aller verkauften Treppenliftanlagen aus. Besonders bei geraden Treppen entscheiden sich viele Haushalte für diese Variante, weil Montage, Lieferzeiten und Kosten vergleichsweise niedrig sind. Informationen zu Ausführungen finden Sie auf unserer Seite Sitzlift sowie zur Preisübersicht unter Treppenlift Preise.

Die Analyse zeigt außerdem, dass viele Familien Umbauten wie neue Treppenhäuser, zusätzliche Rampen oder aufwendige Plattformkonstruktionen verschieben – nicht weil es unpassend wäre, sondern weil Material- und Handwerkerpreise erneut gestiegen sind. Ein Sitzlift gilt daher als „schnelle Lösung“, die den Alltag sofort verbessert und weniger Planungsrisiko birgt.

Zudem berichten Händler und Installationsbetriebe, dass die Lieferketten wieder stabiler funktionieren. Nach den Engpässen der letzten Jahre können die meisten Modelle innerhalb weniger Wochen geliefert werden. Besonders kurvige Anlagen benötigen zwar weiterhin individuelle Fertigung, liegen preislich jedoch unter früheren Niveaus.

Auch demografische Gründe spielen eine Rolle. Immer mehr Menschen wollen so lange wie möglich im eigenen Zuhause wohnen. Ein Sitzlift bietet hier eine vergleichsweise einfache Möglichkeit, den Alltag barrierefreier zu gestalten – ohne bauliche Großmaßnahmen und ohne langwierige Genehmigungen.

Experten warnen jedoch davor, Sitzlifte als Allheilmittel zu betrachten. Bei sehr engen oder gewendelten Treppen kann ein Plattform- oder Hublift geeigneter sein. Zudem sollte die Entscheidung immer mit einem professionellen Aufmaß und einer Bedarfsanalyse verbunden sein.

Fazit: Die starke Nachfrage nach Sitzliften zeigt, wie sich private Haushalte an steigende Baupreise anpassen. Sitzlifte bleiben 2026 das meistgenutzte Treppenlift-Modell – schnell verfügbar, vergleichsweise günstig und technisch ausgereift.

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Jörg Brandenburger
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