Homelift: Ihr Wohnaufzug für mehrere Etagen
Ein Homelift verbindet Etagen unabhängig von der Treppe, auch mit Rollstuhl. Hier erfahren Sie, welche Kosten realistisch sind und was die Planung im Bestand verlangt.
- Innen oder außen am Haus
- Mit oder ohne klassischen Schacht
- Fachplanung statt Bauchgefühl
ab ca. 18.000 €je nach Bauart
250–400 kgübliche Traglast
2–3 Etagentypischer Einsatz
PlanungStatik und Bauamt früh klären
Homelift auf einen Blick
Ein Homelift ist ein kleiner Aufzug für Privathäuser. Er kostet je nach Bauart und Baumaßnahmen oft 18.000 bis 50.000 €, außen am Haus auch mehr. Die Kabine braucht Platz im Treppenauge, in einem Raum oder an der Fassade. Weil in die Bausubstanz eingegriffen wird, gehören Statik und mögliche Genehmigung in die erste Planung.
Stand: November 2026. Redaktion Regional-Treppenlift. Richtwerte ohne Gewähr.
Richtwerte
| Traglast | meist 250–400 kg |
|---|---|
| Kabine | ca. 90 × 120 bis 100 × 125 cm |
| Grube | oft 5–12 cm, modellabhängig |
| Durchfahrtshöhe | meist 230–260 cm |
| Strom | 230 V oder 400 V |
| Förderung | Pflegekasse bis 4.180 € möglich |
Vier typische Einbauorte
Welche Lösung passt, hängt vor allem vom Grundriss ab.
Im Wohnraum
Die Kabine fährt durch eine neue Deckenöffnung. Das ist platzsparend, aber ein Eingriff in die Decke.
Im Treppenauge
Bei einem großen Treppenauge bleibt die Treppe erhalten. Prüfen Sie den Fluchtweg.
Außen am Haus
Ein Anbau spart Platz im Haus, braucht aber Fundament, Wetterschutz und oft eine Genehmigung.
Durch Möbelnischen
Ehemalige Schränke oder Abstellräume lassen sich oft nutzen, wenn sie übereinander liegen.
So läuft die Planung
- 1
Machbarkeit
Grundriss, Fotos und Ziele klären. Danach ist meist klar, ob ein Homelift realistisch ist.
- 2
Fachplanung
Statiker und Anbieter prüfen Decke, Grube, Strom und Fluchtwege.
- 3
Genehmigung
Fragen Sie die Bauaufsicht, ob eine Genehmigung nötig ist. Im Bestand hängt das vom Landesrecht ab.
- 4
Anträge
Zuschüsse und Kredite vor dem Auftrag beantragen.
- 5
Einbau und Abnahme
Bauarbeiten, Montage, Prüfung und Einweisung. Rechnen Sie mit mehreren Wochen.
Homelift oder Treppenlift?
| Frage | Homelift | Treppenlift |
|---|---|---|
| Kosten | Deutlich höher | Ab 3.500 € |
| Umbau | Oft nötig | Meist keiner |
| Rollstuhl | Ja | Nur als Plattformlift |
| Mehrere Personen oder Einkäufe | Gut möglich | Kaum |
| Bauzeit | Wochen | Stunden bis wenige Tage |
| Wert fürs Haus | Kann steigen | Eher neutral |
Häufige Fragen zum Homelift

Was kostet ein Homelift?
Oft 18.000 bis 50.000 €. Bauarbeiten an Decken oder Fundamenten können stark ins Gewicht fallen. Ein verlässlicher Preis setzt eine Planung vor Ort voraus.
Braucht ein Homelift einen Schacht?
Nicht immer. Viele Modelle kommen ohne klassischen gemauerten Schacht aus. Brandschutz und Fluchtwege müssen trotzdem passen.
Brauche ich eine Baugenehmigung?
Das hängt von Bundesland und Eingriff ab. Fragen Sie die untere Bauaufsicht, besonders bei Außenanbauten und Denkmalschutz.
Kann ich den Homelift fördern lassen?
Die Pflegekasse kann mit Pflegegrad bis zu 4.180 € je Person übernehmen. Dazu kommen je nach Land Förderprogramme und der KfW-Kredit 159.
Wie hoch sind die laufenden Kosten?
Wartung und Prüfungen hängen von Modell und Nutzung ab. Lassen Sie sich die Kosten im Angebot für mehrere Jahre nennen.
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Quellen: pflege.de, Preisüberblick. Keine Rechts- oder Finanzberatung.
Passt ein Homelift in Ihr Haus?
Die Erstberatung ist kostenlos und unverbindlich. Auch wenn Sie für Ihre Eltern anfragen.

